Inhalt: DOWNBEAT

Downbeat oder Downtempo ist eine Sammelbezeichnung für elektronische Musik, die sich durch langsame Tempi und als atmosphärisch wahrgenommene Synthesizer-Klangflächen auszeichnet. Zusammengefasst werden darunter Genres wie Trip Hop, Dub und verwandte, durch Latino-Rhythmen (bspw. Bossa Nova) und Jazz-Elemente geprägte Formen der Electronica-Musik Quelle:Wikipedia

Eric Hilton und Rob Garza

Meine erste Downbeat-Platte war, wie könnte es anders sein die "DJ Kicks" von Kruder & Dorfmeister. Bis dahin hörte ich viel Techno und House und erkundete die Frankfurter Clubszene.

Als diese Platte 1996 erschien, löste Sie eine regelrechte Revolution der elektronischen Musik aus.

Wenig später war diese Musik in vielen Clubs nicht mehr wegzudenken. Mit Freunden war ich zu dieser Zeit viel im "Vibe" in Fulda, wo sich die Downbeatszene die Klinke in die Hand gab. Dazu zählten vor allem die Jungs von Compost Records um Michael Reinboth, Jazzanova und die Labels Infracom Records und Stereo Deluxe, die eine Vorreiterrolle in der Downbeatszene in Deutschland spielten.

Zu den Clubs, in denen Downbeat und Nu:Jazz in Frankfurt zu hören war, zählten vor allem die Stereo Bar, in der damals die DJs Jan Hagenkötter und Namé Vaughn auflegten sowie das "Unity" um den Frankfurter DJ und Musikproduzenten Shantel.

Ich denke gerne an diese Zeit zurück, als ich mit Freunden dort zum Tanzen hinging.

Neben Kruder & Dorfmeister zählen vor allem "Thievery Corporation" zu den wichtigsten Downbeat-Künstlern, deren Sound von vielen kopiert, aber nie erreicht wurde.