Daniela Bianchi, Sean Connery und Bernard Lee

Navigation für die Hintergrundinfos zum Film

Inhalt: DIE JAGT DES SPECTRE-SPEEDBOOTS

In einem Film, der mit vielen unvergesslichen Action-Szenen gespickt ist, ist die Flucht von Bond und Tatiana im Speedboot von SPECTRE-Agenten ein unbestrittenes Highlight. Die groß angelegte Verfolgungsjagd und die Komplexität setzten einen hohen Standard für die ehrgeizigen "Szenenbauten", die zum Markenzeichen für die Bond-Serie geworden sind.

Das Produktionsteam begann vor der Küste Pendiks in der Türkei mit den Dreharbeiten und musste sich mit einigen Problemen auseinander setzen: Die Motoren der Speedboote starben ständig ab, Produktionsassistenten kippten versehentlich Kerosin in die Benzintanks und die Schauspielerin Daniela Bianchi (Tatiana) wurde seekrank. Im Durchschnitt konnte das Produktionsteam nicht mehr als 30 Sekunden brauchbares Filmmaterial an eine 13-Stunden-Tag aufnehmen.

Aufgrund der Schwierigkeiten in Pendik wechselte der Regisseur Terence Young den Drehort und setzte die Arbeiten zur Verfolgungsjagd einige Wochen später vor der Küste Schottlands fort. Dort wurde der Einsatz der Boote von Peter Twiss, einem ehemaligen Piloten der Royal Air Force, koordiniert. Twiss ist der erste Brite, der je die Schallmauer durchbrach. Während der Dreharbeiten in Schottland traf Youngs Helikopter ein Luftloch und stürzte ins Meer. Mitglieder der Crew, die gerade in der Nähe waren, sprangen sofort ins Wasser und zogen den Regisseur an Land. Young, der ein paar Schnitte und blaue Flecken davongetragen hatte setzte die Dreharbeiten bereits eine Stunde später fort.

Die brennende Zerstörung des SPECTRE-Boots wurde in den riesigen Wassertanks der Pinewood-Studios in Szene gesetzt. Dort konnte das Feuer und die Explosion unter kontrollierten Bedingungen gelegt bzw. ausgelöst werden.

Text: DVD, James Bond "Liebesgrüße aus Moskau"