Der englische Apple Pie ist ein zeitloser Klassiker unter den Nachspeisen und jede Hausfrau hat wohl Ihr eigenes Rezept. Dieses hier ist nach einer Idee von Jamie Oliver, der Trick dabei ist zwei verschiedene Sorten von Äpfeln zu verwenden. Durch das Ingwerpulver erhält dieser Apple Pie ein ganz besondere Note und ist mein absoluter Lieblingskuchen.
1 Pieform 25cm Durchmesser
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Für den Teig das Mehl, die Butter, den Zucker, die Zitronenschale und das Salz in der Küchenmaschine vermischen, die Eigelbe mit einem kleinen Spritzer Wasser einarbeiten.
Eine metallene Pieform von 25 cm Durchmesser mit Butter einfetten – es sollte übrigens deshalb Metall sein, weil durch die bessere Wärmeleitfähigkeit der Kuchenboden gleichzeitig mit dem Teigdeckel fertig wird
Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche etwa 1/2 cm dick ausrollen. Die Form einschließlich der Seitenwände und des oberen flachen Randes damit auslegen.
Wenn der Teig irgendwo reißt, ist das nicht schlimm, bessern Sie die Stelle einfach aus und sagen Sie sich, dass der Pie jetzt eben aussieht wie in alten Zeiten. Verfrachten Sie die Form und den Rest des Teigs in den Kühlschrank und machen Sie sich an das Schälen der Äpfel.
Der Kochapfel wird geviertelt, die Tafeläpfel in Achtel zerteilt und entkernt; alle kommen mit dem Zucker, der Zitronenschale, dem Ingwer und 2 EL Wasser in einem kleinen Topf auf den Herd, wo sie 5 Minuten (oder bis die Äpfel gerade weich sind) köcheln. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen
Holen Sie die Form aus dem Kühlschrank und füllen Sie die Apfelmasse hinein, der Rand des Teigs wird mit dem Eigelb bestrichen. Die zweite Teighälfte ausrollen und über die Füllung breiten, die Teigränder mit den Fingern fest zusammendrücken, überstehenden Teig gerade abschneiden.
Die Oberseite ebenfalls mit Eigelb bestreichen, mehrmals einstechen und die Pastete 45–50 Minuten auf der untersten Schiene im Ofen backen. Auf Teller verteilen und mit Vanillecreme oder -sauce servieren
Rezeptidee: Jamie Oliver, http://www.jamieoliver.com